Zeitungsartikel aus der Ostfriesen-Zeitung vom 26.06.2025
*Riepe * Tennis rund um die Uhr, Flutlicht bis zum Morgengrauen und 12.500 Euro für den guten Zweck: Das 24-Stunden-Tennisturnier des TSV *Friesenstolz Riepe* war ein voller Erfolg – sportlich, menschlich und organisatorisch.
Vom *Samstag, 21. Juni, 12 Uhr* bis zum *Sonntag, 22. Juni, 12 Uhr* standen 36 Tennisbegeisterte im Doppel auf dem Platz – insgesamt wurden *48 Spiele* durchgespielt, auch tief in der Nacht, teils unter Flutlicht. Der Verein hatte dazu eigens mobile Beleuchtung aufgebaut.
Ziel war es, *10.000 Euro* für den guten Zweck
zu sammeln – erreicht wurden *12.500 Euro*.
Der Betrag setzt sich aus Startgeldern, Sponsorengeldern und
Einnahmen aus dem Verkauf von Getränken und Grillgut
zusammen.
„Ein Teil kam sogar noch im Nachhinein dazu“, berichtet
*Lars Freesemann*, Spartenleiter Tennis beim
TSV Riepe.
Das Geld kommt dem *Kinderschutzbund Emden*
und der *José Carreras Leukämie-Stiftung*
zugute.
Die Veranstaltung war nicht nur sportlich ein Highlight. Auch
die Stimmung war etwas Besonderes:
„Es war einfach *mega“, sagt Freesemann. Eine
**Nebelmaschine, die spontan aufgebaut wurde, sorgte für
Festival-Atmosphäre. Teilnehmende durften außerdem **kostenlos
ins benachbarte Naturbad* – eine willkommene
Abkühlung.
„Die Rückmeldungen waren überwältigend positiv“, so Freesemann.
Viele hätten sich bereits für eine mögliche Fortsetzung im
kommenden Jahr vormerken lassen.
Ob es 2026 wieder ein 24-Stunden-Turnier geben wird? „Noch ist
es zu früh, das zu entscheiden“, sagt er. „Aber der Erfolg
spricht für sich. Wenn, dann *muss es noch besser
werden als beim ersten Mal*.“
Nach 24 intensiven Stunden standen auch die Gewinner
fest:
*Lars Bakker (Aurich)* und *Ilka
Rektor (Ihlow)* holten den Gesamtsieg im Doppel.
Die Inspiration für das außergewöhnliche Format kam Freesemann
nicht auf dem Tennisplatz, sondern *beim
24-Stunden-Rennen am Nürburgring*.
Die Umsetzung gelang jetzt – dank der starken Struktur und des
Teamgeists im Verein:
„Alle haben mit angepackt, sind eingesprungen, wenn es nötig
war. So funktioniert das.“
